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Historischer Verein Schwerin e.V.


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Nach der Sommerpause geht es weiter:

FORUM GESCHICHTE & VOLKSKUNDE
Mittwoch, 20. SEPTEMBER 2017, 19.00 Uhr,
Schleswig-Holstein-Haus

Die Sense hat uns satt gemacht – zur Kulturgeschichte der Wiesen- und Getreidemahd

Dr. Ulrich Hampl, Bauernhofpädagoge Vilgertshofen-Pflugdorf

Das Gesamtprogramm finden Sie hier.


Schweriner Stadtvertretung beschließt Konzept für neues Stadtmuseum

Am 26. Juni 2017 hat die Schweriner Stadtvertretung ein Konzept für ein neues Stadtmuseum EINSTIMMIG beschlossen.
Mal sehen, wie es weitergeht. Der Beschluss des Konzepts kostet ja nichts, aber die Umsetzung.
Dann wird man sicher viel zurückhaltender mit der Zustimmung sein.
Aber: Wer ein Museum will - und so verstehen wir den Beschluss - muss auch sehen, dass er an Mittel kommt,
seinen politischen Willen durchzusetzen.

Wer das Konzept lesen möchte, kann dies hier tun.(pdf 356 KB)

Mit dem Konzept lagen der Stadtvertretung Überlegungen zu einer möglichen Ausstellungsgestaltung vor, die darüber informieren soll, was aufgrund der Sammlungsbestände und Leihgaben anderer Schweriner Museen machbar wäre.

Wer sich dafür interessiert, kann die Ausstellungsüberlegungen hier nachlesen. (pdf 243 KB)

Blick über Kaninchenwerder, um 1910
© Stadtgeschichtliche Sammlung Schwerin

Aussichtsturm auf Kaninchenwerder, um 1915
© Stadtgeschichtliche Sammlung Schwerin e.V.

Vortrag Steffi Rogin, Denkmalpflege der Landeshauptstadt Schwerin

Im nächsten Vortrag der Reihe "Forum Geschichte & Volkskunde" des Historischen Vereins Schwerin e.V. und des Vereins Klöndör e.V. referiert Steffi Rogin, Denkmalpflegerin der Landeshauptstadt Schwerin, über "Die Insel Kaninchenwerder als Bestandteil des Schweriner Welterbeantrags.
Sie stellt die Entwicklung der Insel als erste Auswertung historischer Quellen und als Überblick über den Bestands speziell des 19. und 20. Jahrhunderts vor.
Im Zusammenhang mit der touristischen Entwicklung und dem Ausbau der Insel im Schweriner See zu einem lokalen wie überregionalen Ausflugsort wird in einem Exkurs einer der Protagonisten, die „Gemeinnützige Gesellschaft zu Schwerin e.V.“, näher betrachtet. Diese Vereinigung von Schweriner Bürgern hat durch ihre Aktivitäten maßgeblich die Entwicklung des Fremdenverkehrs in Schwerin bis in die 1920er Jahre hinein befördert..
1932 wird die Insel als eines der ersten Naturschutzgebiete in Schwerin und Umgebung ausgewiesen und seitdem findet die Bewertung der Insel unter wechselnden Vorzeichen statt: als Naherholungs- und/oder Naturschutzgebiet.
Die denkmalpflegerische Betrachtung basierte bis in die jüngste Vergangenheit eher auf partiellen Bearbeitungen der überlieferten wirtschaftlichen, baulichen und gärtnerischen Ausformung der Insel. Infolge der seit etwa 2010 einsetzenden Betrachtung der Schweriner Residenz als authentische historische Kulturlandschaft des 19. Jahrhunderts hat sich auch der Blick auf Kaninchenwerder erweitert und es gilt, die denkmalpflegerische Qualität des überkommenen Bestands unter der Perspektive seines Werts als kulturelles Erbe neu zu hinterfragen.
Der Vortrag soll weitere denkmalpflegerische Grundlagenarbeit anregen, unter anderem zu gartenkünstlerischen Aspekten der Anlagen auf der Insel, und zu einer ganzheitlichen, neue Perspektiven berücksichtigenden Beschreibung des Denkmalwertes der Insel führen.

 


© Foto: N. Credé


© Foto: N. Credé

So könnte es gehen:

Visionen des Zugangs zu einer neuen Ausstellung: Vom Brunnenhof...

...oder vom Tabakhof, vom Marienplatz kommend.

© Schweriner Höfe, Gebert Management, Schweriner Höfe 2016

die Ausstellung im Brunnenhof der Schweriner Höfe. Eigentlich sollte am 31. Oktober 2016 Schluss sein, aber gut 35.000 Schwerinerinnen, Schweriner und Gäste der Stadt haben abgestimmt, sie möchten diese oder eine verbesserte und erweiterte Ausstellung haben!

Die vielen Eintragungen im Gästebuch machen dies deutlich und gehen sogar noch weiter: Ein Museum zur Schweriner Geschichte steht bei vielen ganz oben auf dem Wunschzettel. Sie möchten mehr erfahren, die in der stadtgeschichtlichen Sammlung verborgenen Schätze sehen und ihren Freunden und Gästen zeigen.

Darum bleibt die Ausstellung erst einmal geöffnet. Unser Dank geht an die Schweriner Höfe, die Eigentümer, die Manager und die Geschäftsleute, die alle die Ausstellung großartig unterstützt haben und ohne deren Hilfe dieser Erfolg der Ausstellung nicht möglich gewesen wäre. Mittlerweile scheint auch die Stadtpolitik eingesehen zu haben, dass die Ausstellung wichtig für Schwerin ist und möchte sie gern weiterführen. Ein entsprechender Antrag ist vom Vertreter der ASK (Aktion Stadt- und Kulturschutz) in die Stadtvertretung eingebracht worden und wird beraten. Ein Angebot der Schweriner Höfe für die Fortsetzung der Ausstellung, zunächst bis zur Wiedereinrichtung eines Stadtgeschichtsmuseums, liegt auch vor. Es scheint nur ein Hindernis zu geben: das Geld.

Dennoch: Bis zu einer Entscheidung, die im November erwartet wird, kann die Ausstellung erst einmal bleiben !!

Soll das Stadtmuseum am Geld scheitern? Sind Kultur und Geschichte so unbedeutend, dass man dafür nichts ausgeben will?

Wenn Bürger, Verwaltung und Politik es tatsächlich Ernst meinen und die Einrichtung eines Stadtgeschichtsmuseums wünschen, dann müssen sie auch alles dafür tun, dass der Wunsch Wirklichkeit werden kann!

Wenn aber die gegenwärtige Ausstellung zur Stadtgeschichte, weil ihre Verlängerung nicht finanzierbar sein soll, wieder in den Tiefen der Museumsdepots verschwindet, rückt auch ein neues Museum in weite Ferne.
Aus den Augen aus dem Sinn!
Wer erinnert sich in einem Jahr noch daran, dass es eine Sammlung gibt, wenn nichts zu sehen ist? Und selbst wenn die Entscheidungen aufgeschoben werden, es wird nicht billiger, je länger man wartet, das müsste eigentlich jedem klar sein.

Schwerin möchte Weltkulturerbe werden, ein Stadtmuseum haben, eine neue BUGA veranstalten, das Freilichtmuseum endlich zu einem attraktiven Museum und Anziehungspunkt entwickeln usw., aber kosten darf es nichts. Wie das gehen soll, weiß keiner.

Ein Stadtmuseum spiegelt die Stadt wieder, seine Ausstellung ist authentische Geschichte, stadttypisch, vermittelt historisches Wissen und stellt einen bedeutenden Faktor für das Image der Stadt dar.
Wem seine materielle historische Überlieferung nichts wert ist und wer seine Geschichte nicht kennt, kann auch die Zukunft nicht gestalten; es sei denn, man sieht die Beliebigkeit, die Austauschbarkeit und Gesichtslosigkeit einer Stadt als Perspektive.
Ein Museum zur Geschichte trägt dazu bei, alteingesessenen und zuziehenden Bürgern sowie den Touristen, die gegenwärtige Stadt anhand ihrer historischen Entwicklung nahezubringen und ihnen Heimat zu vermitteln.

 


© Foto: N. Credé

Bleibt er oder bleibt er nicht? Diese Diskussion gibt es in Schwerin seit dem Ende der DDR. Bis heute hat er "Stehvermögen" bewiesen: Wladimir Iljitsch Uljanow (1870-1924), genannt Lenin.
Er provoziert immer noch und seine Gegner wollen ihn "entsorgen". wie in allen anderen Städten der ehemaligen DDR. Denn der Schweriner Lenin ist tatsächlich der letzte. Beide Seiten haben gute Gründe und diese in zahlreichen Diskussionen immer wieder ausgetauscht. Nach jahrelanger Diskussion entschied dann aber die Schweriner Stadtvertretung: Lenin bleibt, aber sein Denkmal erhält 2007 eine Erläuterungstafel, die auf die von ihm begangenen oder angeordneten Verbrechen hinweist. Und er bildet auch damit noch immer einen Stein des Anstoßes zur historischen und politische Diskussion in Schwerin.

Das nächste Forum Geschichte & Volkskunde im Schleswig-Holstein-Haus beschäftigt sich nun mit dem Denkmal. Dabei geht es nicht um die Wiederbelebung der Diskussion, sondern der Referent, Dr. Andreas Röpcke, ehemaliger Direktor des Landeshauptarchivs in Schwerin, verfolgt im ersten Teil den Weg von der Denkmalidee bis zur Enthüllung 1985, wobei einige Aufmerksamkeit auf den estnischen Künstler Jaak Soans gerichtet wird (der keineswegs tot ist, wie Schweriner Gerüchte behaupten). Im zweiten Teil wird die Auseinandersetzung um den Verbleib des Standbilds nach 1990 strukturiert und nachvollzogen mit offenem Ende...


Das neue Modell in der Ausstellung. Es zeigt den Ausbau Schwerins zwischen 1990 und 2000.
© Foto: N. Credé, HVS


Modell "Der Schweriner Markt vor 1780" (Ausschnitt)
© Foto N. Credé, HVS

Anfang September, seit vier Monaten ist die Ausstellung "Schwerin - Wie es wurde, was es ist" im Brunnenhof der Schweriner Höfe zu sehen, und schon sind 25.000 Besuche gezählt worden. Schweriner und Gäste der Stadt haben sich die Ausstellung mehr oder weniger intensiv angeschaut, manche sogar mehrmals. Die Kommentare im Besucherbuch zeigen uns, dass wir mit der Ausstellung richtig liegen und dass es Zeit wird, dass Schwerin wieder ein Museum zu Stadtgeschicht erhält. Hier einige Auszüge:

04.05.2016
Klasse! Auch als alter Schweriner viel neues Wissen empfangen. Danke!
U. P.

10.05.2016
Ich finde die Ausstellung sehr gut. Man erfährt viel über Schwerin von der Entstehung bis heute. Ich komme zwar aus Sachsen-Anh., bin aber schon viele Jahre in der schönen Stadt Schwerin. Hoffe, das es nicht die letzte Ausstellung war.
A. T.

17.5.2016
UNA INTERESANTE EXPOSICIÓN CON LA HISTORIA DE UNA CIUDAD FASCINANTE Y HERMOSA. ENHORABUENA PRO LA INITIATIVA Y EL BUEN GUSTO.
GERALDO H, TENERIFA, SPANIEN
(Eine interessante Ausstellung zur Geschichte einer faszinierenden und schönen Stadt. Glückwunsch der Initiative und zum guten Gelingen.)
[Wer besser spanisch kann, darf mir gern eine richtige Übersetzung senden; Kontakt unten]

06.06.2016
Wir finden es schade (sehr), dass es kein ständiges Stadtgeschichtliches Museum in Schwerin nicht mehr gibt. Hatten viel Freude an der Ausstellung.
A.T., S.T.

o. Dat. [Juli]
Weiter so! Macht eine Dauerausstellung daraus
Augsburg, Th.

Danke an Alle, die uns ihre Meinung geschrieben haben. Dank auch denjenigen, die uns mit ihren kritischen Anmerkungen gezeigt haben, dass es immer noch etwas zu verbessern gibt. So weit möglich, haben wir die Anregungen gleich umgesetzt.

Seit einigen Tagen ist jetzt auch ein neues Modell in der Ausstellung aufgestellt, noch provisorisch und ohne Erläuterungen, aber wenigstens schon mit Kärtchen für die Stadtteil- und Ortsnamen zur Orientierung. An einer Erläuterungstafel wird gearbeitet, ebenso an einer vernünftigen Aufstellung, die eine guten Blick auf das Modell ermöglicht. Wir bitten noch um Geduld.

Leider sind inzwischen die Schubladen von den beiden Modellvitrinen mit dem großen Marktdiorama und dem Dom defekt und lassen sich nicht mehr öffnen. Aber daran ist ohne eine Fachfirma nichts zu machen.
Wir hoffen, dass die Ausstellung auch ohne die Informationen in den Auszügen weiter gut bei den Besucherinnen und Besuchern ankommt und bitten um Verständnis, dass wir momentan nicht in der Lage sind, die Auszüge zu reparieren.

Und eine gute Nachricht zum Schluss: Seitens der Kulturverwaltung der Landeshauptstadt Schwerin gibt es derzeit intensive Bemühungen, die Ausstellung in den Schweriner Höfen zu erhalten. Der Historische Verein Schwerin unterstützt diese Bemühungen nach Kräften.


Das Plakat zur Ausstellung, zumindest teilweise.
© Stiftung Mecklenburg


Foto: J. Moll, HVS


Foto: J. Moll, HVS

in Kooperation mit der Stadtgeschichtlichen Sammlung der Landeshauptstadt Schwerin und der Stiftung Mecklenburg hat der Historische Verein die Ausstellung "Ansichtssache kuratiert.

Wieder wurden Bestände des ehemaligen Stadtgeschichtsmuseums aus den Magazinen geholt, um sie in den Kabinetträumen der Stiftung Mecklenburg im Schleswig-Holstein-Haus zu zeigen. Da diese Ausstellung einige Monate parallel zur Ausstellung „Schwerin – wie es wurde, was es ist“ in den Schweriner Höfen gezeigt wird, in der Modelle verschiedener Epochen die  Stadtentwicklung veranschaulichen, sollte die Ausstellung „Ansichtssache“ Bilder zur Stadtentwicklung präsentieren, so dass beide Ausstellungen sich inhaltlich und thematisch ergänzen. Mehr als 50 Ansichten von Schwerin seit dem 18. Jahrhundert sind hier vereint, Schwerin gesehen mit den Augen von Künstlern, Momente der Stadt festgehalten in mehr oder weniger realistischen Abbildern der vergangenen drei Jahrhunderte.
So wie mehrere Jahrhunderte vertreten sind, sind auch die unterschiedlichsten Techniken künstlerischen Schaffens von der Ölmalerei zu Bleistiftzeichnungen, von den Lithografien des 19. Jahrhunderts bis zu moderner Druckgrafik und Malerei der Gegenwart.
Die Schau vereint eine Auswahl des Druckgrafik- und Gemäldebestandes der Stadtgeschichtlichen Sammlung mit Motiven aus der Sammlung der Stiftung Mecklenburg.
Auch die Liste der mehr als 30 in der Ausstellung vertretenen Künstler ist imposant: August Achilles, ein Mecklenburger, der die Kunst der Lithografie nach Mecklenburg brachte, ist vertreten, ebenso die berühmten Ansichten des  „Mecklenburgischen Albums“ von 1854/56 mit Stahlstichen von Johann Gabriel Friedrich Poppel und Georg Michael Kurz nach Zeichnungen von Julius Gottheil. Oder Arbeiten aus der von Georg Christian Friedrich Lisch herausgegebenen Folge  „Mecklenburg in Bildern“, die ab 1842  von der Tiedemannschen Steindruckerei in Rostock gedruckt und verlegt wurde.
Von den Künstlern des 20. Jahrhunderts sind beispielsweise Wilhelm Facklam, Arno Fleischer, Gerhard Floss, Richard Zscheked, Karl Hennemann und Carl Hinrichs, Horst Schmedemann, Thea Kowar, Winfried Wolk oder auch Joachim John vertreten, und jede bzw. jeder von ihnen hat Ansichten aus Schwerin mit der ihnen eigenen Ausdrucksweise und in einem ganz eigenen Stil geschaffen.
Wer aufmerksam durch die Ausstellung geht, wird bald merken, dass die Auswahl nicht in erster Linie von künstlerischen oder kunsthistorischen Kriterien bestimmt ist. Entscheidend war, ein Spektrum verschiedener, nicht alltäglicher historischer Ansichten Schwerins auszusuchen. So können die ausgewählten Arbeiten nicht nur die Vielfalt des künstlerischen Blicks auf die Stadt, sondern auch die Veränderungen des Stadtbildes in den vergangenen 150 bis 200 Jahren aus manchmal ungewöhnlicher Perspektive zeigen.

 


Viele Besucherinnen und Besucher kommentieren die Ausstellung im Besucherbuch positiv und vermissen ein Stadtgeschichtsmuseum in Schwerin.

Seit dem 3. Mai 2016 ist die Gemeinschaftsausstellung des Historischen Vereins Schwerin und der "Schweriner Höfe"im Brunnenhof der Schweriner Höfe zu sehen.

Am Dienstag, dem 21. Juni 2016, konnte bereits der 10.000. Besucher der Ausstellung von Gerd Bockisch, dem Manager der Schweriner Höfe, und dem Kurator Norbert Credé begrüßt werden.

(mehr dazu hier externer Link)

Ganz besonders Gäste von außerhalb freuen sich über die vielseitigen Informationen, die sie hier zur Geschichte Schwerins erhalten können. Viele taten ihre Meinung im ausliegenden Gästebuch kund, die von den "Likes" jüngerer Gäste bis zu ausführlichen Stellungnahmen reichen. Allen, auch den kritischen Kommentatoren, danken wir für Ihre Meinung. Kommen Sie weiterhin und teilen Sie uns Ihre Ansicht mit.


Das Plakat weist überall auf die Ausstellung hin.
© P. Falow, HVS


© N. Credé, HVS

Es ist vollbracht. Die Gemeinschaftsausstellung des Historischen Vereins Schwerin und der "Schweriner Höfe"im Brunnenhof der Schweriner Höfe ist eröffnet.

Zahlreiche Besucher waren am 02. Mai im Brunnehof erschienen, als die Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Schwerin, Angelika Gramkow, die Geschäftsführerin der Eigentümergesellschaft der Schweriner Höfe, Heike Boese, und der Vorsitzende des Historischen Vereins, Norbert Credé, die Ausstellung mit kurzen Ansprachen eröffneten.

Alle zeigten sich froh darüber, dass in Schwerin 10 Jahre nach der Schließung des Stadtgeschichtsmuseums wieder eine Schau zur Geschichte der Stadt zu sehen ist. Dank des Engagements der Schweriner Höfe und des Historischen Vereins konnte eine interessante Ausstellung mit einem Überblick über die Entwicklung der ehemaligen Residenzstadt der mecklenburgischen Herzöge und Großherzöge von der slawischen Burg "Zuarin" bis in die Gegenwart geschaffen werden.
Zahlreiche, zum Teil selbst schon historische Modelle der Stadt des Mittelalters, der Frühen Neuzeit bis zum großen Stadtmodell, das seit 1985 zehn Jahre im Schweriner Rathaus stand illustrieren die Entwicklung. Übersichtliche und informative Tafeln stellen die wesentlichen Schritte und Impulse der Stadtentwicklung dar, in der das Schwerin entstand, das die Besucherinnen und Besucher der Stadt heute erleben und das Ihnen in der Ausstellung erklärt wird.

Die Ausstellung ist während der Geschäftszeiten des Centers "Schweriner Höfe" geöffnet; Montag bis Freitag 10 bis 18 Uhr und Sonnabends 10 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei.


Zur Eröffnung waren zahlreiche Gäste erschienen.
© P. Falow, HVS

Die Macher der Ausstellung und ihre und Helfer beim Aufbau
© P. Falow, HVS


© Historischer Verein Schwerin e.V.

»So lange Schwerin kein eigenes Museum hat sind wir keine echten Schweriner«

Dieses Graffito hat ein kluger Mensch in einer Schweriner Unterführung hinterlassen. Es wurde 2015 von einem unserer Vereinsmitglieder gefunden und fotografiert. Ein seltenes Dokument des Wunsches nach einem Stadtmuseum, das Schwerin seit mehr als 10 Jahren nicht mehr hat. Wird sich hier bald etwas ändern?

Der Historische Verein Schwerin e.V. wird in diesem Jahr gemeinsam mit dem Management des Einkaufszentrums »Schweriner Höfe« und den Stadtgeschichtlichen Sammlungen (das ist die seit 2006 eingelagerte Sammlung des ehemaligen Stadtgeschichtsmuseums), eine Ausstellung zur Stadtgeschichte gestalten: »Schwerin - wie es wurde, was es ist« wird die Ausstellung heißen.
mehr dazu...


Mit mehr als 250 Zuhörern bewies der öffentliche Festvortrag am Abend des ersten Tages das große Interesse der Schweriner am Weltkulturerbe.
Foto: N. Credé 2015



Am Ende der Veranstaltung diskutierten Referentinnen und Referenten untereinander und mit dem Publikum die Ergebnisse der Vorträge und die weitere Strategie bei der Antragstelllung.
Fotos: N. Credé 2015

22. und 23. Oktober 2015

Die erste wissenschaftliche Tagung zu Fragen des Antrags auf Aufnahme des Residenzensembles Schwerin in das Weltkulturerbe der UNESCO fand in Schwerin statt.

Als Stadtgeschichtsverein unterstützt der Historische Verein Schwerin e.V. selbstverständlich die gemeinsamen Bemühungen Schwerins und Mecklenburg-Vorpommerns bei der Eintragung des Residenzensembles Schwerin in die Weltkulturerbeliste.

Unsere Mitglieder forschen zu Themen, die dazu beitragen können, den Antrag wissenschaftlich zu untermauern. Wir tragen durch Beiträge in der Vortragsreihe "Forum Geschichte & Volkskunde" dazu bei, einzelne Aspekte der fachlichen Begründung des Antrags auszuleuchten.

Im Jahr 2015 waren vier Vorträge dem Thema gewidmet:

    über die Villen in der Werderstraße gegenüber dem Schloss, die genuiner Bestandteil des Residenzensembles sind;

    über die Geschichte der Schweriner Küchengärten;

    über die Beisetzungen und Grablegen der Großherzöge Mecklenburg-Schwerins zwischen 1842 und 1922

    über die Ausstattung der Wohnräume der Erbprinzen Friedrich Ludwig und Paul Friedrich im Schloss Ludwigslust und im Alten Palais am Schweriner Alten Garten.

Die 1. Schweriner Welterbetagung, ein hochkarätig besetztes Symposium, das am 22. und 23. Oktober stattfand, haben Mitglieder des Historischen Vereins organisatorisch unterstützt, beispielsweise im Tagungsbüro oder bei der Organisation des Ablaufs der Tagung.

 

Infostand
Ständig gut besucht: Der Infostand des Vereins an der Hafenpromenade


Portalkran am Hafen, 2005

© Fotos N. Credé

3. und 4. Oktober 2015: Tage der Industriekultur am Wasser

Der Historische Verein Schwerin stellte den ehemaligen Schweriner Hafen vor

An beiden Tagen der "Tage der Industriekultur am Wasser" haben Mitglieder des Historischen Vereins an der Hafenpromenade nahe des Portalkrans. Der Kran, die Kaimauer wie auch der zum Hotel umgebaute ehemalige Getreidespeicher sind die letzten Relikte, an denen man heute noch unmittelbar die Bedeutung des gesamten Gebiets östlich des Ziegelsee als Binnenhafen und erstem Industriegebiet Schwerins ablesen kann.

Der Historische Verein Schwerin hat nun an beiden Tagen von 11 bis 16 Uhr in seinem Pavillon die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des ehemaligen Hafens am Ziegelinnensee mit Ausstellungstafeln, historischen Fotos und einer gedruckten Chronik vorgestellt. Mehr als 200 Besucherinnen und Besucher haben sich an beiden Tagen direkt am Stand informiert.

Besonders haben wir uns über Gespräche mit vielen ehemals in den Betrieben des Industriegebiets oder bei der Hafenbahn Beschäftigte gefreut. Die hatetn viel zu erzählen und konnten eine Menge Details und vor allem Erinnerungen an den Alltag im Industriegebiet mitteilen. Die Tafeln wurden mit großem Interesse betrachtet und gelesen, über manches Detail konnte intensiv diskutiert werden.

modellsn Der Historische Verein Schwerin e.V. ist eine Vereinigung von geschichtsinteressierten Schwerinerinnen und Schwerinern, die sich zusammengefunden haben, um die Geschichte Schwerins als Residenz- und Landeshauptstadt von Mecklenburg-Schwerin zu erforschen und zu vermitteln bzw. deren Erforschung und Vermittlung durch andere Institutionen, Vereinigungen oder Personen zu unterstützen.
mehr dazu...
vortrag

FORUM GESCHICHTE & VOLKSKUNDE

Gemeinsam mit dem Verein Klöndör e.V. - Freunde der mecklenburgischen Volkskunde hat der Historische Verein Schwerin e.V. ein neue Vortragsreihe zur Geschichte und Volkskunde ins Leben gerufen.

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