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Historischer Verein Schwerin e.V.



a k t u e l l

Die Ausstellung

"Schwerin - Wie es wurde, was es ist."

ist leider nicht mehr geöffnet.

Wir hätten alle Besucherinnen und Besucher gern auch in diesem Jahr wieder in der Ausstellung begrüßt. Leider musste die Ausstellung abgebaut werden, da die Räume anderweitig vermietet sind.

Wir danken der Landeshauptstadt Schwerin und den Schweriner Höfen für die Unterstützung der vergangenen Jahre.

Alle Beteiligten hoffen, dass wir in anderen Räumen in den Schweriner Höfen möglichst bald weitermachen und die Stadtgeschichte in neuem Gewand präsentieren können.

Die Entscheidung darüber liegt bei der Stadtverwaltung, die in den vergangenen Jahren den Ausstellungsraum gemietet und uns zur Verfügung gestellt hatte.

Wir warten darauf, seitens der Schweriner Höfe liegt ein Angebot vor.

Wir möchten Ihnen spätestens 2022 die Ausstellung wieder zeigen können.
Bis dahin können Sie sich, wenn Sie mehr über die Stadtentwicklung Schwerin von den Anfängen bis zur Gegenwart erfahren möchten, in dem Begleitheft zur Ausstellung "Schwerin - Wie es wurde, was es ist." informieren.





Schweriner Stadtvertretung beschließt Standort für neues Stadtgeschichtsmuseum

graffiti
Graffiti in einer Bahnunterführung in Schwerin: "So lange Schwerin kein eigenes Museum hat, sind wir keine echten Schweriner"
© Historischer Verein Schwerin, Foto privat

Am 26. Juni 2017 hat die Schweriner Stadtvertretung ein Konzept für ein neues Stadtmuseum (pdf, 356 KB) einstimmig beschlossen und die Stadtverwaltung beauftragt, sich auf die Standortsuche für das Stadtmuseum zu begegeben.

Mit dem Konzept lagen der Stadtvertretung Überlegungen zu einer möglichen Ausstellungsgestaltung (pdf, 243 KB) vor, die darüber informieren soll, was aufgrund der Sammlungsbestände und Leihgaben anderer Schweriner Museen machbar wäre.

Im Jahr 2020 hat das Kulturbüro nunmehr ein Papier zur Standortauswahl (pdf, 1,8 MB) vorgelegt.
Darin werden verschiedene mögliche Gebäude hinsichtlich Lage und Eignung gegeneinander abgewogen und nach einem eigens dafür erarbeiteten Punktesystem bewertet. Die höchste Punktzahl erhielt ein Neubau auf der nördlich an den Schlachtermarkt angrenzenden Parkplatzfläche, unter Einbeziehung des Hauses Puschkinstraße 44, dessen Rückseite zum Parkplatz zeigt.
Diese folglich am besten geeignete Variante wurde aber nicht der Stadtvertretung zur Entscheidung vorgeschlagen. Stattdessen richtete man das Augenmerk auf ein ehemaliges Bürgerhaus am SChlachtermarkt, Landesrabbiner-Holdheim-Straße 7, das gegen Ende des 18. Jahrhunderts erbaut wurde.

Das 2005 geschlossene Stadtgeschichtsmuseum Schwerin war Jahrzehnte in einem ähnlichen historischen Fachwerkgebäude beheimatet. Allein schon die baulichen Gegebenheiten, kleine, als Wohnungen konzipierte Räume, keine Rundgangsmöglichkeit, beschränkte Deckenlasten und fehlende Barrierefreiheit waren nur einige der Gründe, warum das Gebäude an sich die Entwicklung eines attraktiven Museums unmöglich machte.

Um nicht erneut eine solche Situation herbeizuführen, haben wir als Verein eine Stellungnahme zur vorgeschlagenen Standortauswahl (pdf, 620 KB), abgegeben und den politischen Entscheidungsgremien vorgelegt. Ziel war es, die Stadtpolitiker zu überzeugen, für das neue städtische Museum mal eine zukunftsfähige und weitsichtige Entscheidung zu fällen. Unser Ziel war, den Neubau eines Museumsgebäudes am frisch sanierten Schlachtermarkt zu erreichen und damit nicht nur dem Museum einen attraktiven, zukunftsfähigen Standort zu ermöglichen, sondern zugleich auch den städtebaulichen Missstand des unbebauten Platzrandes zu beseitigen und den Platz wieder als solchen erlebbar zu machen.

Unsere Vorstellungen sind schließlich in einen Änderungsantrag der CDU-Fraktion eingeflossen und fanden zudem Unterstützung in einer Stellungnahme des Welterbe-Fördervereins Schwerin.
Ergebnis: In Ihrer Sitzung am 14. Juni 2021 beschloss die Stadtvertretung mehrheitlich (24 Ja-, 19 Nein-Stimmen, 2 Enthaltungen), einen Neubau an eben diesem Standort für das neue Stadtmuseum zu errichten und die Planungen dafür zu beginnen.

Meine Meinung: Ein Sieg der Vernunft, der eine Zukunft für die Kultur, eine Chance zur Verschönerung der Stadt und zur Belebung der Innenstadt bieten kann.




Plakat StadtrundgangAuch im Jahr 1 nach 1000 wollen wir den beliebten Stadtrundgang zur Ausstellung wieder aufleben lassen.


Aus der Ausstellung geht es heraus auf Spurensuche nach dem Mittelalter in der Stadt.

 

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Heft2 Titel Heft2 Innen
Sabine Kahle / Friederike Thomas: Repräsentatives Wohnen in Schlossnähe. Das Villenensemble Werderstraße 125 bis 141 in Schwerin, herausgegeben von Norbert Credé im Auftrag des Historischen Vereins Schwerin e.V., Schwerin 2019, 41 S., 28 Abb.
ISBN 978-3-9818675-1-0. 6,00 Euro (zzgl. 2,50 € Versandkosten)

Weitere Informationen zu den "Blättern zur Schweriner Geschichte" finden Sie hier.


Nach mehrmonatiger Arbeit ist es geschafft: Das Gemälde "Die Großherzogliche Yacht ›Alexandrine‹ auf dem Schweriner See vor Görslow" ist fertig!

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Portalkran

Mitglieder des Historischen Vereins Schwerin stellten an beiden "Tagen der Industriekultur am Wasser" die Geschichte des ehemaligen Schweriner Hafens und des angrenzenden Industriegebiets an der Hafenpromenade unter dem Portalkran vor.

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Portalkran am Hafen, 2005
© Foto Norbert Credé

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